Modellprojekt nach derzeitigem Recht nicht umsetzbar
TU München plant Studiengebühren

Die Münchner Universität will Studenten ab dem ersten Semester zur Kasse bitten, sobald gesetzlich möglich.

scu/MÜNCHEN. Obwohl der Bundestag kürzlich ein gebührenfreies Erststudium gesetzlich festgeschrieben hat, arbeitet die Technische Universität München an einem konkreten Gebührenmodell. Geplant ist ein Gemeinschaftsprojekt mit dem Centrum für Hochschulentwicklung (CHE), einer Gemeinschaftseinrichtung der Hochschulrektorenkonferenz und der Bertelsmann-Stiftung, die sich für Studiengebühren ausspricht. Die derzeitigen Gesetze verbieten allerdings eine Umsetzung des Modellprojektes, das Studiengebühren ab dem ersten Semester vorsieht. Die Initiatoren haben es nach eigener Aussage für den Fall entwickelt, dass sich die politischen Rahmenbedingungen ändern.

CHE und TU wollen das Projekt möglicherweise in den Fächern Chemie, Informatik, Maschinenwesen, Mathematik sowie den MBA-Studiengängen starten. Zur Höhe der Gebühren gibt es noch keine Aussage. Mit einem Stipendium in Höhe von 12 000 Euro wollen TU München und CHE sozial benachteiligte Studenten unterstützen. Diese Summe soll allerdings nicht nur die Studiengebühren, sondern auch den Lebensunterhalt abdecken.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%