Modellvielfalt kann nicht mit bestehenden Kapazitäten hergestellt werden
Ericsson sucht Partner für die Mobiltelefon-Produktion

Der schwedische Telekommunikationskonzern Ericsson erwägt die Abgabe von Entwicklung und Produktion einiger neuer Handymodelle an andere Unternehmen. Dies sagte Ericsson-Chef Kurt Hellstrom der Wirtschaftszeitung " Dagens Industri ". Bislang habe Ericsson die Gesamtverantwortung für ein Modell nicht an andere Unternehmen abgegeben. Die Anzahl der Handy-Modelle nehme jedoch mittlerweile zu, und sein Konzern verfüge nicht über die entsprechenden Entwicklungsressourcen.

Reuters STOCKHOLM. Weitere Einzelheiten oder die Namen möglicher Partnerunternehmen nannte Hellstrom nicht. Ein neues Modell könnte in Asien gefertigt werden, hieß es lediglich. Der schwedische Telekommunikationskonzern entwickelt derzeit eine neue Strategie für seine zuletzt schwache Mobiltelefon-Sparte.
Hellstrom sagte in dem Interview, seit seinem Amtsantritt im Juli 1999 habe sich die Festnetztelefonie günstiger entwickelt als die Handysparte. Diese habe sich als ein weit größeres Problem für den Konzern herausgestellt als zuvor erwartet. Angesichts der Größe werde es einige Zeit dauern, bis sich die vom Weg abgekommene Konzernsparte wieder auf Kurs befinde.

Teil der neuen Mobiltelefon-Strategie von Ericsson sei es, die Markteinführung neuer Modelle nach einem Zeitplan vorzunehmen. Mit dem Start eines neuen Modells sollten die Handys innerhalb von zwei Monaten in den Geschäften verfügbar sein. Zuletzt hatte der Konzern mit einigen Schwierigkeiten beim Übergang von Handy-Prototyen hin zur kommerziellen Produktion zu kämpfen. Hellstrom sagte dem Blatt weiter, Ericsson benötige die Entwicklung eines niedrigpreisigen Handymodells, was sich mit guten Margen verkaufen lasse.

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