Moderate Belastungen denkbar
Regierungswechsel würde Windenergie nicht gefährden

Bei einem Regierungswechsel in Berlin im Herbst wird nach Meinung der Analysten von ConSors Capital (CC) am Energieeinspeisungsgesetz (EEG) im Prinzip festhalten.

vwd BERLIN. Möglicherweise werde eine schwarz-gelbe Regierung die jährliche Degression des Einspeisetarifs aber auf 2,5 Prozent von derzeit 1,5 Prozent erhöhen. Dies würde die Windkraftindustrie zwar belasten, wäre aber verkraftbar, so ConSors Capital. Zudem dürfte es den Analyten zufolge zu keiner Änderung des EEG vor 2004 kommen. Dies erkläre sich aus dem Zeitbedarf einer Neuverteilung der politischen Zuständigkeiten, Zudem spreche gegen eine frühere Gesetzesänderung das Argument des Bestandsschutzes. Aus diesem Grund sei Planungssicherheit nicht nur für bereits in Betrieb genommene Windparks zu gewähren, sondern auch für die derzeit erst geplanten und vertriebenen Windparks.

Sollte es ab 2004 zu einer Verschlechterung der Förderbedingungen kommen, sei 20032/03 wegen eines Torschlusseffekts mit einem Windenergie-Boom zu rechnen. Nach der Wahl dürfte es laut ConSors Capital zu einer Beschleunigung der derzeit noch schleppend verlaufenden Genehmigungsverfahren für Offshore-Windparks kommen, und zwar unabhängig davon, welche Parteien die Regierung stellen.

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