Möbelindustrie
Aktionäre der Rolf Benz AG erwägen Rückzug von der Börse

Die Aktionäre der Rolf Benz AG erwägen den Rückzug des Möbelherstellers von der Börse, da sich die Aktie des Möbelherstellers enttäuschend entwickelt habe.

dpa-AFX STUTTGART/NAGOLD. Die Aktionäre der Rolf haben am Donnerstag über den Rückzug des Möbelherstellers von der Börse diskutiert. Auf der bis zum Freitag terminierten Hauptversammlung in Stuttgart sollte über die Umwandlung des Unternehmens in eine Personengesellschaft abgestimmt werden. Dazu war eine Mehrheit von 75 % der Anteilseigner erforderlich. Grund für die Maßnahme ist die enttäuschende Kursentwicklung der Aktie.

Die Rolf , Nagold, gehört inzwischen über eine Beteiligungsgesellschaft zu 99,52 % der Möbelgruppe Hülsta -Werke, Stadtlohn/Westfalen. Die übrigen Anteile halten Kleinaktionäre, die das Übernahmeangebot des Mehrheitsaktionärs in den vergangenen Wochen nicht wahrgenommen hatten. Für die 917 Mitarbeiter soll sich durch die Umwandlung nichts ändern.

Der Hersteller von Luxusmöbeln soll zukünftig als Rolf & Co. KG firmieren. Kleinaktionäre, die auf der Hauptversammlung keinen Widerspruch gegen die Umwandlung einlegten, sollen zu Kommanditisten werde. Anderenfalls erhalten sie eine Barabfindung in Höhe von 39,20 Euro je Vorzugsaktie plus einer Dividende von je 0,82 Euro. Die Rolf kam 1999 auf einen Umsatz von 285,8 Mill. DM. Rolf Benz, der das Unternehmen 1964 gegründet hatte, gab seinen Posten als Vorstandschef am 31. März 1999 ab.

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