Mögliche Abrechnungsfehler
Fallstricke bei der Euro-Einführung auf dem PC

Auf mögliche Probleme und Fallstricke bei der Arbeit am PC nach der Einführung des Euros im kommenden Jahr weist das Computermagazin "c't" in seiner neuen Ausgabe hin. So manche ausgestellte Rechnung werde trotz Einhaltung amtlicher Rundungsvorschrift dramatisch falsch sein, heißt es. Mögliche Probleme beginnen bei der Abrechnung des Call-by-Call-Anbieters und gehen bis zum Office-Programm und zur Buchhaltungssoftware. So könnten je nach Umrechnungsweg im kommenden Jahr 2000 Surf-Minuten im Internet für ursprünglich 1,7 Pfennig die Minute zwischen 17,83 und 20 Euro kosten. Und das trotz Einhaltung der EU-Vorgaben.

3.5.2001 ap FRANKFURT/M. In Office 2000 gibt es bereits einfache Euro-Funktionen. Für komplexe Tabellen mit Excel und Word-Dateien biete sich der Einsatz eines Konverter-Programms an, schreibt 'c't". Die Fähigkeiten solcher Helfer reichen vom virtuellen Taschenrechner bis zum Suchwerkzeug, das ganze Verzeichnisse nach Dateien mit Währungsangaben durchforstet. "c't" bietet im Internet zwei kostenlose Programmerweiterungen an, die beide auf den Namen EuroPlus hören. Sie sind sowohl für Office 97, Office 2000 als auch für das zukünftige XP ausgelegt.

Wenig Sorgen müssten sich die Anwender bei Finanz- und Homebanking-Software machen, schreibt "c't". Viele Banken mussten sich nämlich schon vor anderthalb Jahren auf den Euro einstellen, und so waren auch die Hersteller von Homebanking-Programmen frühzeitig gefordert. Lediglich das Finanzprogramm Quicken zeigte sich im "c't"-Test bislang noch verbesserungswürdig.

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