Mögliche gerichtliche Auseinandersetzung
Kirch-Media fordert Millionen-Summe von Rewe

Die insolvente Kirch-Media fordert von dem Kölner Handels- und Touristikkonzern Rewe 125 Millionen Euro.

Reuters FRANKFURT. Diese Forderung sei dem früheren Kirch-Gesellschafter Rewe bereits schriftlich übermittelt worden, sagte ein Sprecher der Kerngesellschaft des früheren Medienimperiums von Leo Kirch am Mittwoch der Nachrichtenagentur Reuters auf Anfrage. Die Forderung habe sich aus den Kreditbeziehungen von Rewe, einer Tochter der Kirch Beteiligung GmbH und Kirch-Media ergeben. Details wollte der Sprecher nicht nennen. Ein Rewe-Sprecher sagte dazu, die Forderung sei "völlig abwegig". Einer möglichen gerichtlichen Auseinandersetzung sehe Rewe sehr gelassen entgegen.

Die "Süddeutsche Zeitung" hatte berichtet, das Schreiben mit der Millionen-Forderung sei bereits am Dienstag bei der Rewe-Zentrale in Köln eingegangen. Dabei ginge es um einen Kredit, den Rewe-Vorstandschef Hans Reischl einer Tochter der Kirch Beteiligung GmbH gewährt habe - eine der drei Säulen des Kirch-Imperiums, die mittlerweile ebenfalls insolvent ist. Der Kredit sei aber von Kirch-Media zurückgezahlt worden, an der Rewe vor der Insolvenz mit 5,7 Prozent beteiligt war.

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