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Mögliche Preiserhöhungen bei Rewe-Pauschaltouristik von 2 %

dpa-afx KÖLN/FRANKFURT. Deutschlands drittgrößter Reiseanbieter Rewe-Touristik wird möglicherweise bei seinen Pauschalangeboten wegen gestiegener Öl- und Kerosinkosten die Preise im kommenden Jahr anheben. "Die Verhandlungen mit den Fluggesellschaften laufen. Wir wollen eine Nullrunde durchdrücken, sie wollen (aber) erhöhen", sagte Dierck Berlinghoff, zuständig für die Flugreisen bei Rewe-Pauschaltouristik am Mittwoch in Köln. Die Verhandlungen sollen in spätestens einem Monat abgeschlossen werden.

dpa-afx KÖLN/FRANKFURT. Deutschlands drittgrößter Reiseanbieter Rewe-Touristik wird möglicherweise bei seinen Pauschalangeboten wegen gestiegener Öl- und Kerosinkosten die Preise im kommenden Jahr anheben. "Die Verhandlungen mit den Fluggesellschaften laufen. Wir wollen eine Nullrunde durchdrücken, sie wollen (aber) erhöhen", sagte Dierck Berlinghoff, zuständig für die Flugreisen bei Rewe-Pauschaltouristik am Mittwoch in Köln. Die Verhandlungen sollen in spätestens einem Monat abgeschlossen werden.

Berlinghoff bezifferte die mögliche Preiserhöhung auf zwei Prozent. Für die ausstehende Wintersaison schloss er jedoch eine Nachzahlung für bereits gebuchte Reisen "so gut wie aus". Gleichzeitig prognostizierte er für die kommende Wintersaison einen Zuwachs bei den Gästezahlen von drei bis fünf Prozent.

TUI UND Thomas Cook

Das gleiche gilt für die Branchenführer TUI AG (Hapag Lloyd) und Thomas Cook (Condor) in der Wintersaison. "Die erhöhten Treibstoffpreise sind bereits einkalkuliert", sagte Peter Fankhauser, Vorstandsmitglied der Thomas Cook AG, am Dienstagabend bei der Vorstellung der neuen Winterkataloge für den Veranstalter Thomas Cook Reisen. Insgesamt würden die Preise weitgehend stabil bleiben.

Der durch hohe Verluste belastete Konzern will beim Gästewachstum in der Wintersaison die Konkurrenz überflügeln. Angepeilt sei ein Plus von bis zu fünf Prozent, während für den Gesamtmarkt nur zwei bis drei Prozent erwartet würden, sagte Fankhauser. Wichtig für den wirtschaftlichen Erfolg der Branche sei vor allem, dass Reisende wieder rechtzeitig planen und Frühbucherrabatte in Anspruch nehmen.

Nach der vorläufigen Bilanz des Geschäftsjahrs 2003/2004 (31.10.) konnte der Veranstalter Thomas Cook Reisen die Zahl der Gäste mit Katalogbuchungen um 12,5 % auf 350 000 steigern. Die Last- Minute-Buchungen gingen hingegen um 62 % auf 50 000 Gäste zurück. Ihr Anteil liegt inzwischen nur noch bei 12 % (2002/2003: 40 %). Diese Entwicklung entspreche der Strategie des Unternehmens, betonte Fankhauser. Zum Thomas-Cook-Konzern gehören neben Veranstaltern wie Thomas Cook Reisen und Neckermann auch die Flugsparte Condor.

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