Möglicher Bieterstreit
Malone schließt Interesse an Vivendi nicht aus

In einen möglichen Bieterstreit um Teile des Medienkonzerns Vivendi könnte sich auch der Fernsehkabel-Unternehmer John Malone mit seiner Liberty Media einschalten.

Reuters LOS ANGELES. "Ich schließe es nicht aus", sagte Malone der "Los Angeles Times" vom Freitag zufolge bei einer Medien-Konferenz in Sun Valley im US-Bundesstaat Idaho. "Es hängt immer davon ab, ob es dort einen Wert gibt", fügte der Chairman von Liberty hinzu.

Die französische-amerikanische Vivendi Universal, die sich bei der Wandlung vom Wasserversorger zum weltweit zweitgrößten Medienkonzern hoch verschuldet hatte, will nun Teile des Konzerns verkaufen. In der vergangenen Woche löste Jean-Rene Fourtou den in jüngster Zeit heftig kritisierten Konzernchef Jean-Marie Messier ab und kündigte einen strengen Schuldenabbau an. Vivendi besitzt unter anderem die Universal-Filmstudios und das TV-Kabelnetz USA cable TV.

Anfang des Jahres war Liberty am Veto des Bundeskartellamts gescheitert, Teile des TV-Kabelnetzes der Deutschen Telekom zu übernehmen.

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