Möglicher Winstar-Konkurs kommt Lucent teuer zu stehen
Analysten besorgt um Lucent-Beteiligungen

Das Unternehmen hatte erst kürzlich Pleitegerüchte zerstreuen müssen. Am heutigen Dienstag stehen Quartalszahlen auf dem Programm. Analysten sehen Lucent auf Grund von Risikokapitalbeteiligungen unter Druck.

dpa-afx NEW YORK. Die Lucent Technologies Inc wird am heutigen Dienstag für das zweite Quartal des Geschäftsjahres voraussichtlich einen Verlust je Aktie von 23 US-Cent nach einem Gewinn je Aktie von 21 US-Cent im Vorjahreszeitraum ausweisen. Dies ist das Ergebnis einer Befragung von 28 Analysten durch Thomson Financial/First Call.

Um das Vertrauen der Investoren wieder zu erlangen, müsse der angeschlagene Telekommunikationsausrüster beweisen, dass seine Schuldenreduzierungspläne auf Kurs seien. Das Unternehmen hatte kürzlich Pleitegerüchte zerstreuen müssen.



Die Analysten zeigten sich besorgt, dass ein möglicher Konkurs des Partners Winstar Communications Inc Lucent teuer zu stehen kommen könnte. Das Unternehmen hatte von Lucent eine Kreditlinie von 1 Mrd. $ erhalten. Branchenkenner schätzen, dass Winstar 700 Mill. $ der Kreditlinie ausgeschöpft habe. Auch andere Risikokapitalbeteiligungen könnten platzen.



Nach Experten-Angaben werde ein Verkauf der Glasfasersparte noch dringender. Dadurch könnten bis zu sechs Mrd. $ in die Kassen gespült werden. Die langfristigen Schulden hätten zum 31. Dezember insgesamt 3,1 Mrd. $ betragen, die kurzfristigen Verbindlichkeiten hätten sich auf 5 Mrd. $ belaufen.

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