Möglicherweise Protest gegen Friedensplan: Zwei Tote bei Selbstmordanschlag in israelischer Stadt

Möglicherweise Protest gegen Friedensplan
Zwei Tote bei Selbstmordanschlag in israelischer Stadt

Radikale Palästinensergruppen lehnen den von den USA, der Europäischen Union, den Vereinten Nationen und Russland ausgearbeiteten Friedensplan ab. Sie hatten weitere Anschläge gegen Israel angekündigt.

HB/dpa TEL AVIV. Bei dem Selbstmordanschlag eines palästinensischen Extremisten in der israelischen Stadt Kfar Saba sind am Donnerstagmorgen ein Israeli und der Attentäter getötet worden. Weitere acht Menschen wurden bei der Explosion verletzt. Der Attentäter kam nach ersten Erkenntnissen der Polizei aus einem Flüchtlingslager bei Nablus im Westjordanland.

Nach Angaben der Polizei ereignete sich der Anschlag zur Hauptverkehrszeit auf dem neuen Bahnhof der Stadt. Die Zahl der Opfer sei vermutlich nur deshalb relativ gering ausgefallen, weil der Sicherheitsmann den Attentäter aufhielt. Der löste daraufhin die Explosion vorzeitig aus. Der Sicherheitsbeamte wurde bei der Explosion offenbar ebenfalls getötet.

Der Anschlag ereignete sich Stunden nach dem Ende des einwöchigen Passah-Fests in Israel. Wegen zahlreicher Hinweise auf geplante palästinensische Terroranschläge hatte die israelische Polizei während der Feiertage die höchste Alarmstufe ausgelöst. Armee und Grenzpolizei sperrten die Zufahrten vom Westjordanland nach Israel hermetisch ab.

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