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Molekularer Reißverschluss erleichtert Synthese

US-Chemiker haben eine Methode entwickelt, mit der sie - wie mit einem molekularen Reißverschluss - komplizierte Reaktionsabläufe effizient und selektiv steuern können.

wsa HAMBURG. Einzelne Erbgut-Stränge könnten die Synthese von speziellen Substanzen wesentlich erleichtern. Wie einen molekularen Reißverschluss ließen Chemiker von der Harvard University in Cambridge vorher getrennte DNS-Ketten wieder zusammenwachsen. Moleküle an deren Enden kamen sich dadurch so nahe, dass sie relativ einfach die gewünschte chemischen Bindung eingingen, berichten die Forscher im Fachblatt "Angewandte Chemie".

Mit dieser Methode könnten Chemiker in Zukunft effizient und selektiv geeignete Moleküle zusammenbringen und komplizierte Reaktionsabläufe über zahlreiche Syntheseschritte ablösen. Die Forscher hoffen, mit der Methode den Aufwand der Synthese verringern und gleichzeitig die Ausbeute erhöhen zu können. Außerdem könnten mit diesem molekularen Werkzeug einen neuen Weg zu bisher nicht verknüpfbaren Substanzen und damit zu neuen Wirkstoffen.

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