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Monaco-Sieger Trulli Spekulationsobjekt

Nürburgring (dpa) - Kaum hatte Jarno Trulli seinen ersten Formel- 1-Sieg eingefahren, da wurde schon über die Zukunft des Italieners spekuliert. Da der Vertrag des 29-Jährigen bei Renault zum Saisonende ausläuft, ist der Monaco-Sieger zum Spekulationsobjekt geworden.

Nürburgring (dpa) - Kaum hatte Jarno Trulli seinen ersten Formel- 1-Sieg eingefahren, da wurde schon über die Zukunft des Italieners spekuliert. Da der Vertrag des 29-Jährigen bei Renault zum Saisonende ausläuft, ist der Monaco-Sieger zum Spekulationsobjekt geworden.

Seine Weiterbeschäftigung bei Renault soll nicht gesichert sein. Als Nachfolger wird der momentan bei Jordan-Ford beschäftigte Mark Webber gehandelt. Doch der Australier ist auch bei Williams-BMW ein Kandidat für die Montoya-Nachfolge. Trullis Teamkollege Fernando Alonso aus Spanien dagegen gilt bei dem französischen Rennstall als gesetzt für die neue Saison.

Für Trulli könnte der erste Formel-1-Sieg in Monte Carlo zu spät gekommen sein. Sein Teamchef Flavio Briatore hat bereits angedeutet, dass er nicht so ganz zufrieden ist mit der Leistung seines auch von ihm gemanagten Schützlings. Erst im 119. Karriere-Rennen war Trulli erfolgreich, holte dann aber an einem Rennwochenende seine erste Pole-Position und seinen ersten Sieg ausgerechnet beim Klassiker. Beim Großen Preis von Europa fährt Trulli deshalb auch um seine Zukunft.

«Es wäre schön, bei Renault zu bleiben, denn wir arbeiten auch nach drei Jahren noch gut zusammen», sagte er. «Ich habe sehr, sehr hart gearbeitet, um das Auto schneller zu machen. Wir kommen Schritt für Schritt an Ferrari heran. Das ist der Lohn für die harte Arbeit. Es wäre schön, so weiterzumachen», warb Trulli bereits um die Fortsetzung seiner Zusammenarbeit mit Renault.

Doch in der Formel-1-Gerüchteküche brodelt es. Nach dem Kanadier Jacques Villeneuve wurde mit Mika Häkkinen (Finnland) ein weiterer Ex-Weltmeister serviert. Denn von den 20 Cockpit-Plätzen in der neuen Saison sind nur einige fest vergeben. Der sechsmalige Weltmeister Michael Schumacher und der Brasilianer Rubens Barrichello sind bei Ferrari weiter gesetzt. McLaren-Mercedes fährt im nächsten Jahr mit Vize-Weltmeister Kimi Räikkönen (Finnland) und Juan Pablo Montoya. Nach dem bereits feststehenden Wechsel des Kolumbianers zu den Silberpfeilen sind die Plätze bei Williams-BMW noch frei. Der Vertrag von Ralf Schumacher läuft aus, ein Wechsel zu Toyota ist nicht unmöglich.

Bei BAR-Honda soll der auch von anderen Spitzenteams umworbene Jenson Button (Großbritannien) bleiben, auch der Japaner Takuma Sato hat dank Honda gute Chancen bei BAR. Bei der Schweizer Sauber- Mannschaft gilt Giancarlo Fisichella (Italien) als feste Größe. Alle anderen Plätze auf dem Formel-1-Transferkarussell sind noch frei.

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