Monatlicher Preisauftrieb im Zaum
US-Teuerung zieht verlangsamt an

Die Inflation zieht weiter an, aber mit geringerem Tempo als in den Vormonaten. Im November kletterte die jährliche Inflationsrate auf 2,2 Prozent, nach 2,0 und 1,5 Prozent im Oktober und September. Im Vergleich zum Vormonat legten die Verbraucherpreise allerdings nur noch um 0,1 Prozent zu, wie das Arbeitsministerium am Dienstag in Washington mitteilte.

HB/dpa WASHINGTON. Das war die geringste Zunahme seit vier Monaten und demonstrierte, dass Firmen im lahmenden Aufschwung wenig Spielraum für Preissteigerungen haben. Sinkende Preise für Kleidung und Neuwagen machten im November Steigerungen den Bereichen Bildung und Gesundheit weitgehend wett. Im Oktober waren die Verbraucherpreise im Vergleich zum Vormonat noch um 0,3 Prozent gestiegen.

Experten sehen in den neuen Zahlen einen Beweis dafür, dass die Teuerung "gezähmt" sei und die Niedrigzins-Politik der Notenbank nicht geändert werden müsse. Die Gefahr einer Deflation, also eines Teufelskreises aus rückläufigen Preisen und schrumpfender Wirtschaftsleistung, sei ebenfalls gering. "Das wahrscheinlichste ist, dass der Zins auf absehbare Zeit unverändert bleibt, weil die Inflation kein Faktor ist", sagte Joshua Shapiro, Chefökonom bei Maria Fiorini Ramirez in New York der Wirtschaftsagentur Bloomberg. Der wichtigste Leitzins für Tagesgeld liegt bei dem Rekordtief von 1,25 Prozent.

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