Monatliches Einkommen durchschnittlich 2000 Mark höher
Doktor-Titel zahlt sich aus

Die Doktor-Arbeit zahlt sich doch aus. Wer nach dem Studium promoviert, dem winken höhere Gehälter und in einigen Fächern zudem die interessanteren Jobs, heißt es in einer neuen Studie.

dpa BERLIN. Wie der "Tagesspiegel" unter Berufung auf die Untersuchung schreibt, profitieren besonders Soziologen und Politologen. Ein Promovierter dieser Fächer bekommt mit durchschnittlich 6 600 DM netto im Monat über 2 000 DM mehr als sein Fachkollege ohne Titel. Die besten Karrierechancen hatten eindeutig die Wirtschaftswissenschaftler, fanden die Berufsforscher Jürgen Enders und Lutz Bornmann heraus. Wirtschaftswissenschaftler führen bei den Promovierten mit durchschnittlich 9 100 DM netto die Hitliste an.

Besonders Frauen haben vom Doktorhut Vorteile bei der Karriere. Allerdings schlagen sie diesen zusätzlichen Qualifikationsweg nach dem Studium deutlich seltener als Männer ein. Frauen mit Doktor-Titel hatten in der Regel zuvor auch die besseren Studienleistungen erbracht und eine höhere soziale Herkunft.

Promovierte Akademiker sind der Studie zu Folge insgesamt deutlich mehr zufrieden mit ihrer beruflichen Situation und der inhaltlichen Arbeit als die nichtpromovierte Vergleichsgruppe. Für Germanisten und Mathematiker lohnt sich aber vom Einkommen her die Promotion so gut wie gar nicht.

Für die Untersuchung wurden rund 4 000 Promovierte der Fächer Biologie, Elektrotechnik, Germanistik, Sozialwissenschaften und Wirtschaftswissenschaften mit einer Vergleichsgruppe ohne Doktor-Titel befragt.

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