Monatsbericht: Bank of Japan sieht weiter schwarz für Konjunktur

Monatsbericht
Bank of Japan sieht weiter schwarz für Konjunktur

Die Bank of Japan hält wie erwartet auch im Februar an ihrer düsteren Einschätzung für die Konjunktur fest.

vwd TOKIO. Die wirtschaftliche Situation verschlechtere sich weiter, erklärte die Zentralbank in ihrem Monatsbericht, der am Dienstag veröffentlicht wurde. Sie erhöhte ihre Prognosen für die Nettoexporte und die Warenbestandsveränderungen leicht, senkte aber die Erwartungen für die Einkommenssituation und den Arbeitsmarkt.

Die Zentralbank erwartet, dass die Industrieproduktion nicht weiter sinken wird. Doch es brauche Zeit, bis der Rückgang einen Boden bilden wird. Wörtlich hieß es im Februarbericht: "Die Konjunktur wird sich wahrscheinlich weiter verschlechtern. Allerdings wird das Tempo der Verschlechterung allmählich nachlassen, da sich der Abwärtsdruck von Exporten und Warenbeständen voraussichtlich abschwächen wird." Im Januarbericht hatte die BoJ noch erklärt, die Konjunktur verschlechtere sich "beträchtlich".

In den USA deuten einige wirtschaftlichen Daten nach Meinung der Zentralbank auf eine Erholung hin. Dennoch bleibe der Ausblick für die US-Konjunktur unsicher. Die Entwicklungen in Übersee müssten genau beobachtet werden. Der bittere Ton des Februarberichts unterstreiche, dass die japanischen Wirtschaftspolitiker noch vor weiteren Schwierigkeiten stehen werden, meinten Beobachter.



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