Monatsbericht der Bundesbank
Wachstum hält sich auf niedrigem Niveau

Die deutsche Wirtschaft ist nach Einschätzung der Bundesbank in den Sommermonaten in etwa so stark gewachsen wie in den vorangegangenen beiden Quartalen.

Reuters FRANKFURT. "Nach unserer Einschätzung könnte der Anstieg der gesamtwirtschaftlichen Produktion im dritten Quartal trotz widriger Begleitumstände etwa so hoch gewesen sein wie in den vorangegangenen beiden Vierteljahren", schreiben die Volkswirte der Bundesbank in dem am Montag veröffentlichten Monatsbericht für November. Nach einem Wachstum des realen Bruttoinlandsprodukts (BIP) von saison- und arbeitstäglich bereinigt je 0,3 % in den Vorquartalen schätzt die Bundesbank das Wachstum im dritten Vierteljahr zum Vorquartal auf rund 0,25 % und zum Vorjahr auf arbeitstäglich bereinigt 0,5 %. Von Reuters befragte Analysten erwarten im Mittel einen Zuwachs des BIP von 0,3 % zum Vorquartal.

Zu den Debatten über den EU-Stabilitätspakt schreiben die Bundesbank-Volkswirte, Veränderungen oder gar eine Aufhebung würden die Grundlagen des Euro und die künftige wirtschaftliche Entwicklung beeinträchtigen. Auch kurzfristig könne mit Hilfe einer überzeugenden Konsolidierung das Investitionsklima verbessert werden. Die Bundesbank kritisiert die Pläne der Bundesregierung. "Aus gesamtwirtschaftlicher Sicht würden die den Unternehmenssektor treffenden Maßnahmen (...) das Investitionsklima und damit die längerfristigen Wachstumsaussichten belasten." Die Bundesbank rät deshalb dazu, bevorzugt die konsumptiven Staatsausgaben zu reduzieren. "Einen wichtigen Ansatzpunkt hierfür stellt die Entwicklung der Personalausgaben im öffentlichen Dienst dar.

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