Monopolstellung der Lufthansa
Deutsche BA kritisiert Lufthansa-Fusion mit Euro Wings

Die Deutsche BA hat nach eigenen Angaben die EU-Kommission und das Bundeskartellamt eingeschaltet.

dpa-afx FRANKFURT.Die Deutsche BA hat den geplanten Zusammenschluss der Deutschen Lufthansa mit ihrem bisherigen Konkurrenten Eurowings kritisiert. Wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte, hat die Fluggesellschaft die EU-Kommission und das Bundeskartellamt eingeschaltet. In einem Brief an Bundesverkehrsminister Klimmt habe die Deutsche BA "deutliche Forderungen" an die Lufthansa gestellt, hieß es weiter. Demzufolge müsse die Lufthansa ihre Preispolitik von hohen Flugpreisen für Monopolstrecken und niedrigen Preisen bei ungenutzten Kapazitäten gegen die Deutsche BA aufgeben. Ferner solle sichergestellt werden, dass die Lufthansa neue Fluggesellschaften bei ihrem Markteintritt nicht behindern könne.

Das sogenannte "Miles and More"- Programm müsse auch anderen Wettbewerbern zugänglich gemacht werden und die Lufthansa müsse zudem Start- und Landelizenzen auf dem größten deutschen Verkehrsflughafen in Frankfurt abgeben, um den Airport auch für kleine deutsche Fluggesellschaften zu öffnen. Durch die geplanten Fusion erhalte die Lufthansa eine marktbeherrschende Stellung von 80 % im innerdeutschen Flugverkehr. Der Deutschen BA zufolge sei Eurowings durch die Partnerschaft mit Air France und Allitalia ein starker Wettbewerber gewesen, der durch die Fusion der Lufthansa ausgeschaltete werde. Die Monopolstellung der Lufthansa wirke sich maßgeblich auf die Flugpreise aus, was eindeutig zu Lasten der Verbraucher gehe, meldete die Deutsche BA weiter.

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