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«Monster von Aramberri»: Nachschub für Karlsruhe

Karlsruhe (dpa) - Weitere Überreste des als «Monster von Aramberri» bekannt gewordenen größten Meeressauriers aller Zeiten sind in Karlsruhe angekommen. 24 Tonnen Dreck und Knochenmaterial, das ein deutsch-mexikanisches Forscherteam in Mittelamerika ausgegraben hat, wurden von einer Spedition am Staatlichen Museum für Naturkunde abgeliefert. Als wichtigstes Stück gilt ein gut 350 Kilogramm schwerer Brocken aus dem Beckenbereich des 145 Millionen Jahre alten Meeresräubers.

Karlsruhe (dpa) - Weitere Überreste des als «Monster von Aramberri» bekannt gewordenen größten Meeressauriers aller Zeiten sind in Karlsruhe angekommen. 24 Tonnen Dreck und Knochenmaterial, das ein deutsch-mexikanisches Forscherteam in Mittelamerika ausgegraben hat, wurden von einer Spedition am Staatlichen Museum für Naturkunde abgeliefert. Als wichtigstes Stück gilt ein gut 350 Kilogramm schwerer Brocken aus dem Beckenbereich des 145 Millionen Jahre alten Meeresräubers.

Die Paläontologen puzzlen seit Jahren an der Rekonstruktion des gigantischen Sauriers. Erste Teile waren Anfang 2003 nach Karlsruhe gebracht worden. Der Pliosaurier, dessen Skelett außergewöhnlich gut und nahezu vollständig erhalten ist, gehört vermutlich zu den größten Raubtieren, die je auf der Erde lebten. Ausgrabungsleiter Eberhard Frey vom Karlsruher Naturkundemuseum schätzt die länge des Fleisch fressenden Reptils auf gut 18 Meter. Allein der Schädel hatte demnach die Größe eines Kleinwagens. Und dabei war das Karlsruher Exemplar wohl noch ein Jungtier und somit ein kleinerer Vertreter seiner Art.

«Unsere Puzzle wird dichter», sagte Frey bei der Ankunft der vier Lastwagen am Museum. Mit den Teilen des «Monsters» wurden am Donnerstag auch 30 Kisten mit Fossilien und Probenmaterial von vier weiteren Fundstellen im Norden Mexikos nach Karlsruhe gebracht. Sie enthalten Überresten von Plesiosauriern, Fischsauriern und Meereskrokodilen. Die Skelettreste sind nach Angaben Freys so groß, das sie aus Sicherheitsgründen in Gipsmänteln transportiert werden mussten.

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