Montag bleiben US-Börsen geschlossen: US-Börsen von Computerwerten belastet

Montag bleiben US-Börsen geschlossen
US-Börsen von Computerwerten belastet

Die New Yorker Aktienmärkte haben am Freitag erneut schwächer tendiert, nachdem schwache Quartalsergebnisse von Microsoft und IBM Hoffnungen auf einen baldigen Konjunkturaufschwung gedämpft hatten. "Enttäuschende Gewinnzahlen sind heute die große Geschichte", sagte Chefhändler Bill Schneider von UBS Warburg.

Reuters NEW YORK. Der Dow-Jones-Index der 30 führenden Industriewerte lag nach drei Handelsstunden rund 0,7 % tiefer bei 9781 Punkten. Der technologielastige Nasdaq-Index sank gut zwei Prozent auf 1945 Zähler. Der marktbreite S&P-500-Index gab knapp ein Prozent auf 1128 Punkte nach.

"Wir sind mitten in der Ergebnis-Saison, und wir bräuchten ein paar gute Nachrichten, aber die Leitwölfe haben die Erwartungen für die künftigen Ergebnisse gesenkt", sagte Schneider weiter. "Es sind nicht nur die Ergebnisse, sondern auch die Wortwahl für den Ausblick."

IBM hatte im Zuge der weltweiten Technologieschwäche am Donnerstag nach Börsenschluss einen geringeren Umsatz und Ertrag für das abgelaufen Quartal veröffentlicht. Microsofts Ergebnisse wurden durch hohe Prozesskosten im Zuge des Kartellstreits mit der US-Regierung belastet. Die Aktien des Computerbauers IBM verloren 5,3 % auf 113,51 Dollar, die des weltgrößten Software-Konzerns Microsoft gaben 4,6 % auf rund 66,65 Dollar nach. Sun-Microsystems als weiteres Top-Computerunternehmen gab am Freitag ebenfalls einen Quartalsverlust und Umsatzrückgang bekannt. Sun-Aktien verloren 1,8 % auf 12,15 Dollar.

Durch den Feiertag zu Ehren von Martin Luther King jr. am Montag gibt es ein langes Wochenende in den USA. Die Börsianer hätten sich deshalb und auch wegen der schwachen Ergebnisnachrichten entschieden, eher zu verkaufen, hieß es bei Händlern.

Aktien zogen allerdings zwischenzeitlich etwas an, nachdem der viel beachtete Verbrauchervertrauens-Index der Universität von Michigan ein freundlicheres Bild der Wirtschaft zeichnete. Der Index zog Anfang Januar vorläufig auf 94,2 Punkte an von 88,8 Zählern im Dezember. UBS-Warburg-Chefhändler Schneider zufolge gibt dies dem Markt aber derzeit noch keinen Schub. "Der Markt will Gewinne sehen. Aber so weit sind wir noch nicht."

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