Moody's senkt Ausblick für Allianz-Gruppe auf "negativ"
Allianz-Verbindlichkeiten werden schlechter benotet

Die Ratingagentur Moody's hat ihren Ausblick für die Bewertung der Allianz-Gruppe gesenkt und dies mit den schwachen Quartalszahlen des Finanzkonzerns begründet.

Reuters NEW YORK. Der Ausblick werde auf "negativ" von "stabil" zurückgenommen, teilte Moody's am Dienstag in New York mit. Die meisten vorrangigen Verbindlichkeiten der Allianz bewertet Moody's mit der dritthöchsten Note "Aa2". Ein negativer Ratingausblick macht mittelfristig eine Herabstufung wahrscheinlicher als eine Heraufstufung.

Der Schritt beruhe zum einen auf dem schwachen Allianz-Ergebnis des dritten Quartals. Zum anderen gehe Moody's davon aus, dass die gegenwärtigen Kursschwankungen an den Kapitalmärkten und das schwierige Konjunkturumfeld kurz- bis mittelfristig weiter auf den Allianz-Ergebnissen lasten dürften. Besonders die Dresdner Bank werde den Gewinn der Gruppe weiter belasten. Die Allianz hatte im dritten Vierteljahr mit einem Minus von 2,5 Milliarden Euro den höchsten Quartalsverlust ihrer Geschichte erzielt.

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