Moohandae Media übernimmt SRE
TV-Loonland stößt Verlustbringer ab

Der am Neuen Markt gelistete Münchener Trickfilm-Produzent TV-Loonland hat sich von seiner defizitären südkoreanischen Tochter SRE Corporation getrennt.

Reuters MÜNCHEN. Das Unternehmen, das 2001 bei einem Umsatz von 14,7 Millionen Euro einen Verlust von 1,1 Millionen Euro ausgewiesen habe, werde von Moohandae Media Ltd. übernommen, teilte TV-Loonland am Montag in München mit. Über den Kaufpreis für den Anteil in Höhe von 72,6 Prozent sei Stillschweigen vereinbart worden. TV-Loonland sei über einen Besserungsschein für einen Zeitraum von fünf Jahren an künftigen Gewinnen der Firma beteiligt.

Die Muttergesellschaft, die derzeit eine Restrukturierung durchläuft und die Kosten drücken will, war in den ersten neun Monaten 2002 vor Zinsen und Steuern (Ebit) mit 11,1 (Vorjahr: plus 12,2) Millionen Euro selbst in die roten Zahlen gerutscht. Mit Blick auf den Verkauf von SRE hieß es, es habe sich über die große Entfernung als schwierig erwiesen, die Tochter in die Gewinne zu führen. 2002 sei der Verlust bei sinkendem Umsatz nochmals deutlich gestiegen.

In einem positiven Markt notierte die TV-Loonland-Aktie am späten Nachmittag mit 1,33 Euro um 2,2 Prozent im Minus.

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