Mord durch Kopfschuss
Bluttat in Altenheim fordert drei Tote

Die schwere Krankheit seiner Ehefrau und Wut auf das Pflegepersonal haben einen 65-jährigen Mann dazu getrieben, eine Pflegerin, seine Frau und sich selbst zu töten.

HB FÜRSTENFELDBRUCK. Der Täter wollte seine in einem Altenheim in Fürstenfeldbruck lebende 55 Jahre alte Frau von ihrem Leiden erlösen, teilte die Polizei am Montag mit. Hinweise darauf gäben in seiner Wohnung gefundene Schriftstücke. Das angespannte Verhältnis des Todesschützen zum Pflegepersonal sei dagegen das Motiv für den gezielten Schuss auf die Altenpflegerin gewesen.

Die Ehefrau des Mannes war seit Februar 2001 in dem Heim. Der 65-Jährige konnte sich jedoch nach Angaben der Polizei nicht mit den Besuchszeiten oder den Gepflogenheiten des Heimes abfinden. Am Sonntagnachmittag wollte er seine Frau besuchen. Auf dem Weg zu ihrem Zimmer traf er auf die Altenpflegerin, die ihn vermutlich des Heimes verweisen wollte. Daraufhin schoss er der 46-Jährigen mit einem Kleinkalibergewehr gezielt in den Kopf. Danach tötete er seine Frau auf die selbe Weise, flüchtete und beging später Selbstmord.

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