Morgan Stanley stuft T-Online auf «Underperformer» herab
Analysten sehen T-Online kritisch

Die Analysten von Morgan Stanley haben die Aktien des Internet-Providers T-Online von "Neutral" auf "Underperformer" zurückgenommen. Sie begründeten diesen Schritt mit der aktuellen Bewertung der Aktie.

ddp/vwd/dpa-afx FRANKFURT/LONDON. Der Aktienkurs von T-Online sei in den vergangenen vier Wochen viel stärker gestiegen als bei den Konkurrenzunternehmen, insbesondere der France-Télécom-Tochter Wanadoo, betonten die Experten am Mittwoch in Frankfurt am Main.

Daher rät Merrill Lynch zu einer Umschichtung in die Papiere von Wanadoo, die zur Zeit mit einem deutlichen Bewertungsabschlag notierten, der aber nicht angemessen sei. T-Online seien nun höher gestiegen, als dies fundamental gerechtfertigt sei, hieß es weiter. Den fairen Wert der Aktie sehen die Analysten bei 7,50 Euro.

Unterdessen hat Credit Suisse First Boston (CSFB) die Aktie von T-Online nach der Präsentation der Zahlen für das dritte Quartal mit "Sell" bestätigt bei einem Kursziel von 4,00 Euro. Nach Ansicht von CSFB wird der Titel wird nicht die Entwicklung des Marktes umsetzen.

Deutsche Bank mit Optimismus

Die Analystinnen Shane Leonard und Ilaria Magagnoli hoben positiv hervor, dass die Verluste niedriger ausgefallen sind als von ihnen erwartet. Allerdings seien auch die Umsätze hinter ihren Prognosen zurückgeblieben. Deshalb senkten sie ihre Umsatzschätzungen für das vierte Quartal 2001 und das kommende Jahr um drei Prozent. Positiv sei aber auch, dass T-Online die Kosten senke.

Hingegen hat die Deutsche Bank hat die Aktie des Internet-Dienstleisters mit "Buy" bestätigt und ein Kursziel von 10 Euro ausgegeben. Damit sollte sich der Titel in den kommenden zwölf Monaten um mindestens zehn Prozent besser als der Markt entwickeln. Die Analysten Morten Andersen, Aysha Zaman und Gareth Davies begründeten ihre Einschätzung damit, dass das Unternehmen langfristig über eine intakte Basis verfüge. Allerdings sei angesichts der jüngsten Kurssteigerungen mit Gewinnmitnahmen zu rechnen, hieß es in einer Studie, die am Mittwoch in London erschien.

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