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Morgan Stanley und Goldman Sachs melden schwache Quartalszahlen

Trotz enttäuschender Quartalszahlen können am Dienstag die Aktien von Brokerhäusern zulegen. Die beiden größten Investmentbanken Morgan Stanley Dean Witter und Goldman Sachs lagen mit ihren Quartalsergebnissen unter den Erwartungen der Wall Street.

Der rückläufige Markt für Aktien und Anleihen bremst den Investmentbankbereich. Zudem belasten Verluste aus Wagniskapitalunternehmen den Finanzmarkt. Die abkühlende US-Wirtschaft zollt jetzt dem Finanzmarkt ihren Tribut. Für Morgan Stanley handelt es sich um den ersten Gewinnrückgang seit neun Quartalen. Goldman Sachs, die erst seit vergangenem Mai an der Börse gehandelt werden, haben die Anleger noch nie enttäuscht. Zumindest geben beide Unternehmen für das kommende Jahr zwar vage, doch positive Ausblicke.



Morgan Stanleys Gewinn im vierten Quartal fiel um 26 Prozent mit 1,21 Milliarden und damit 1,06 Dollar pro Aktie. Die Konsensschätzungen lagen bei 1,31 Dollar Gewinn pro Aktie. Im entsprechenden Vorjahresquartal konnte Morgan Stanley einen Rekordgewinn von 1,42 Milliarden Dollar und damit 1,42 Dollar pro Aktie erzielen. Das Finanzinstitut wurde insbesondere durch die Ausgabe von hochverzinsten ICG Communications-Anleihen belastet, denn das Telekomunternehmen beantragte im vergangenen Monat ein Insolvenzverfahren.



Goldman Sachs Nettoeinkommen für das vierte Quartal fiel auf 601 Millionen Dolllar und damit auf 1,16 Cents pro Aktie gegenüber einem Gewinn von 1,54 Dollar pro Aktie. Die Konsensschätzungen lagen bei 1,44 Dollar pro Aktie.

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