Morningstar-Umfrage unter Investmentgesellschaften
Fonds geben sich optimistisch

Die europäischen Fondsgesellschaften rechnen für die kommenden zwölf Monate mit steigenden Kursen an den weltweiten Aktienmärkten - trotz der Betrugsenthüllungen bei dem US-Telekomkonzern Worldcom und den Verschuldungsproblemen beim Medienriesen Vivendi. Aus den USA kämen jedoch pessimistische Aussagen. Dies ist das Ergebnis der monatlichen Morningstar-Umfrage, deren Ergebnisse zuerst im Handelsblatt veröffentlicht werden.

fer FRANKFURT/M. Die in Stockholm ansässige Europazentrale der US-Fondsresearchfirma hat die Angaben von 58 Investmentgesellschaften aus zehn Ländern ausgewertet. Durchgeführt wurde die Umfrage im Zeitraum 19. Juni bis 2. Juli.

55 % der Befragten rechnen damit, dass der Index MSCI World in den kommenden zwölf Monaten um mehr als 10 % steigt. Neun von zehn der Kapitalanlagegesellschaften erwarten außerdem, dass Aktienfonds im gleichen Zeitraum die besten Ergebnisse unter allen Fondskategorien erzielen. Asien bliebe dabei die beste Anlageregion, Finanzdienstleistungen der beste Unternehmenssektor. Was die europäischen Märkte anbetrifft, glauben 63 % der befragten Fondsgesellschaften nicht, dass sie von ähnlichen Problemen beim Messen von Unternehmensgewinnen betroffen sein werden wie die US-Märkte.

Auf der jährlichen Morningstar Investment-Konferenz Ende Juni in Chicago hätten viele Redner den Optimismus jedoch gedämpft, schreibt das Fonds-Researchunternehmen. So erwarteten sie für den amerikanischen Markt in den kommenden fünf Jahren lediglich eine jährliche Wertentwicklung von 5 % - im Gegensatz zum historischen Durchschnitt von 10 %.

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