Moskau bietet Hilfe an
Nordkorea legt im Atomstreit mit USA nach

Der Konflikt zwischen den USA und Nordkorea um das Atomprogramm des kommunistischen Staates ist am Dienstag in eine neue Runde gegangen. Nordkorea beschuldigte die Regierung in Washington, die innerkoreanischen Beziehungen torpedieren zu wollen.

HB/dpa WASHINGTON/MOSKAU. Pjöngjang bezog sich dabei auf Gespräche mit Südkorea zur Entspannung ihrer Beziehungen. "Die Behinderung von Aussöhnung, Kooperation und Austausch in Korea durch die USA fällt mit ihrer andauernden Nuklear-Kampagne gegen die Volksrepublik (Nordkorea) zusammen", hieß es in einer Erklärung des nordkoreanischen Sprechers zu geplanten Gesprächen mit Südkorea über die Wiederherstellung von Schienen- und Straßenverbindungen.

Washington lehnt es weiter strikt ab, einen Nichtangriffpakt abzuschließen, wie es Pjöngjang fordert. Am Rande eines Treffens mit seiner japanischen Amtskollegin Yoriko Kawaguchi in Washington betonte US-Außenminister Colin Powell am Montagabend dazu: "Nordkorea weiß, dass die Vereinigten Staaten keinen Krieg mit Nordkorea beginnen wollen."

Russland bot unterdessen seine "guten Dienste" zur Entspannung des Konflikts an. Der stellvertretende russische Außenminister Alexander Losjukow sagte im Gespräch mit der Agentur Interfax mit Blick auf einen Beitrag seines Landes zu einer möglichen Entspannung: "Wir sind zu einer entsprechenden Initiative bereit." Moskau habe vor allem durch die engen Kontakte mit der Führung in Pjöngjang die Möglichkeiten dazu. Allerdings plane Russland keine Vermittlung, sondern vielmehr die "Herstellung einer Atmosphäre", in der alle Probleme gelöst werden könnten.

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