Moskau und Berlin wollen helfen
Vier Tote bei Erdbeben in Georgien

Bei einem Erdbeben in Georgien sind in der Nacht zum Freitag in der Hauptstadt Tiflis vier Menschen ums Leben gekommen. Rund 20 Menschen wurden durch herabfallende Trümmer verletzt, teilten die örtlichen Zivilschutzbehörden am Vormittag mit.

dpa TIFLIS. Zehn Häuser wurden vollständig zerstört, mehrere hundert Gebäude schwer beschädigt. Sowohl die deutsche Regierung als auch Moskau boten den Behörden der Kaukasusrepublik Hilfe an. Die meisten Bewohner von Tiflis verbrachten die Nacht aus Angst vor weiteren Beben auf den Straßen, die wegen Stromausfalls dunkel blieben. Die Telefonverbindungen konnten erst am Morgen wiederhergestellt werden.

Das Epizentrum des Bebens der Stärke sechs auf der Richterskala lag rund 60 Kilomter südöstlich der Hauptstadt Tiflis. Am Morgen erschütterten mehrere Nachbeben die Region. Unmittelbar nach Bekanntwerden des Unglücks bot der russische Präsident Wladimir Putin seinem georgischen Kollegen Eduard Schewardnadse in einem Telefonat die Hilfe Russlands für die Bewohner von Tiflis an. Auch die Bundesregierung erklärte sich zu finanzieller Unterstützung bei der Beseitigung der Schäden bereit, wie Botschafter Uwe Schramm in Tiflis erklärte.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%