Moslem-Extremismus in Indien
Leiche von Deutschem in Kaschmir von Diplomaten identifiziert

dpa NEU DELHI/SRINAGAR. Die Leiche eines in Kaschmir getöteten Deutschen ist am Freitag von Mitarbeitern der deutschen Botschaft in Neu Delhi identifiziert worden. Das teilte die Polizei des Bundesstaates Jammu und Kaschmir in Srinagar mit. Zwei deutsche Diplomaten hätten die Identität des Toten in Srinagar bestätigt. Der 48-jährige Tourist aus Hessen war nach Presseberichten im Juli in der Gebirgsregion Ladakh von Moslemextremisten getötet worden.

Nach Aussage eines Lastwagenfahrers reiste der Deutsche als Anhalter zusammen mit mehreren militanten Moslems auf seinem Wagen. Die Extremisten erschossen drei buddhistische Mönche am Straßenrand. Der Deutsche sei vermutlich unfreiwillig Zeuge der Bluttat geworden und nach einem Streit mit einem der Täter selbst erschossen worden.

Keine der militanten Separatisten-Gruppen Kaschmirs hat bislang die Verantwortung für die Tat übernommen. Die Polizei beschuldigte jedoch die Gruppe Laskar-e-Toiba. Zwei der Täter seien Pakistaner, einer stamme aus dem indischen Teil Kaschmirs. Am Samstag soll die Leiche nach Neu Delhi übergeführt werden.

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