Moslemische Extremisten angegriffen
Kurden erobern mit US-Unterstützung Dörfer

Eine kurdische Gruppe in Nordirak hat nach eigenen Angaben mit Hilfe der USA eine Organisation moslemischer Extremisten angegriffen, die Verbindungen zu El Kaida haben soll.

Reuters KALAR. Ein Vertreter der Patriotischen Union Kurdistans (PUK) sagte am Freitag, Kämpfer seiner Gruppe hätten mit US-Unterstützung Dörfer erobert, die die Organisation Ansar el Islam kontrolliert habe. Mindestens 60 Ansar-Kämpfer seien getötet worden, andere in die Berge geflohen. Die Dörfer liegen der PUK zufolge nahe der kurdischen Stadt Halabdscha. Die Angaben konnten zunächst nicht überprüft werden. Die PUK verwaltet etwa die Hälfte des von Kurden kontrollierten Gebietes im Nordirak.

Seit dem Kriegsbeginn am 20. März haben die USA Dutzende Raketen auf Ziele in dem von Ansar el Islam kontrollierten Gebiet abgefeuert. Der Gruppe gehören mehrere hundert Kämpfer an. Die USA werfen ihr unter anderem vor, mit Hilfe des El-Kaida-Netzes chemische Waffen herstellen zu wollen. Die USA machen El Kaida und ihren Chef, den Moslemextremisten Osama bin Laden, für die Anschläge von 11. September 2001 in den USA verantwortlich.

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