Moslemische Separatisten
Attentäterin sprengt russischen Militärbus in die Luft

Bei einem Selbstmordanschlag auf einen mit russischen Militärangehörigen besetzten Bus sind am Donnerstag 15 Menschen ums Leben gekommen. Ein Frau lief auf den Bus zu und sprengte sich in die Luft.

Reuters MOSKAU. Eine Selbstmordattentäterin hat am Donnerstag im Kaukasus einen russischen Militärbus in die Luft gesprengt und dabei russischen Angaben zufolge mindestens 15 Militärangehörige getötet. Der Anschlag ereignete sich an der Grenze zu Tschetschenien, wo Rebellen gegen die russische Zentralregierung kämpfen.

Der Bus transportierte den Angaben des russischen Innen- und Verteidigungsministeriums zufolge Piloten der russischen Luftwaffe und Zivilisten, die der Einheit angegliedert gewesen seien. "Gerade, als der Bus einen Bahnübergang überquerte, lief die Frau darauf zu und sprengte sich in die Luft", sagte der Sprecher des Verteidigungsministeriums. Zwölf Menschen seien verletzt worden, meldeten russische Nachrichtenagenturen unter Berufung auf regionale Behörden.

Der Anschlag ereignete sich auf der Verbindungsstraße eines Militärstützpunktes mit Mosdok in Nord-Ossetien, das westlich von Tschetschenien liegt. Dort kämpfen seit Jahren moslemische Separatisten für eine Unabhängigkeit der Republik von Russland. Mitte Mai waren bei zwei Anschlägen in Tschetschenien mehr als 70 Menschen ums Leben gekommen.

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