Moslemischer Kandidat für Parlamentswahl unter den Opfern
19 Tote bei Selbstmordattentat in Sri Lanka

afp COLOMBO. Eine Woche vor den Parlamentswahlen in Sri Lanka sind am Montag ein moslemischer Kandidat und 18 weitere Menschen bei einem Selbstmordanschlag getötet worden. Nach Angaben der Polizei kamen der Kandidat der Koalitionspartei, Sri Lanka Muslim Congress (SLMC), Baithullah, und seine Anhänger bei einer Wahlveranstaltung in Muttur 260 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt Colombo bei einer Bombenexplosion ums Leben, der auch der Attentäter selbst zum Opfer fiel. Mindestens 40 Menschen wurden verletzt.

Zu dem Anschlag bekannte sich zunächst niemand. Beobachter machen jedoch Separatisten der Befreiungstiger von Tamil Eelam (LTTE) für die Tat verantwortlich. Baithullah ist der zweite Kandidat, der seit der Auflösung des Parlaments Mitte August bei einem Anschlag getötet wurde. In dem seit fast drei Jahrzehnten vom Bürgerkrieg zerrissenen Land wird am 10. Oktober ein neues Parlament gewählt.

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