"Moslems haben im Ramadan auch Kriege ausgefochten"
Bomben im Ramadan: USA werben für Verständnis

In weltweit gesendeten Rundfunkbotschaften werben die Vereinigten Staaten um Verständnis für Luftangriffe gegen Afghanistan im bevorstehenden moslemischen Fastenmonat Ramadan.

afp WASHINGTON. "Wenn man ums Überleben kämpft, kann es keine Pause geben. Die USA stehen mit dieser Einsicht nicht alleine", heißt es in einem Radiospot, den der US-Auslandssender Voice of America ausstrahlt. "Über die Jahrhunderte hinweg haben Moslems immer wieder Kriege während des Ramadan ausgefochten." So habe der moslemische Prophet Mohammed in der Schlacht von Badr während des Ramadan im Jahr 624 einen historisch bedeutsamen Sieg davongetragen. Auch der Jom-Kippur-Krieg, der 1973 von Ägypten und Syrien gegen Israel begonnen wurde, habe sich bis in den Ramadan hineingezogen.

Prominente moslemische Politiker und Würdenträger haben die USA wiederholt aufgefordert, die Luftangriffe gegen Afghanistan aus Rücksicht auf das religiöse Empfinden der Moslems während des Ramadans einzustellen. Der für Moslems heilige Fastenmonat Ramadan beginnt in diesem Jahr am 17. November. Der Kurzwellensender Voice of America strahlt seine Programme in 52 Sprachen aus, unter ihnen auch Arabisch und andere Sprachen des moslemischen Kulturkreises.

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