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Motassadeq-Prozess: Zeuge schweigt

Ein unter Terrorismus-Verdacht inhaftierter Deutsch-Syrer hat als Zeuge im Hamburger Terror-Prozess gegen Mounir el Motassadeq geschwiegen.

dpa HAMBURG. Ein unter Terrorismus-Verdacht inhaftierter Deutsch-Syrer hat als Zeuge im Hamburger Terror-Prozess gegen Mounir el Motassadeq geschwiegen. Mamoun Darkazanli machte vor dem Hanseatischen Oberlandesgericht von seinem Zeugnisverweigerungsrecht Gebrauch und sagte lediglich: "Ich beantworte keine Fragen".

Der deutsch-syrische Geschäftsmann war Mitte Oktober auf Antrag spanischer Justizbehörden in Hamburg verhaftet worden. Er soll als mutmaßliches Führungsmitglied des Terrornetzes El Kaida in Europa nach Spanien ausgeliefert werden.

Dem Angeklagten Motassadeq werden im Zusammenhang mit den Anschlägen in den USA vom 11. September 2001 Beihilfe zum Mord in mehr als 3 000 Fällen und Mitgliedschaft in einer Terrorgruppe vorgeworfen. Das Gericht hatte Motassadeq in einem ersten Prozess 2003 zu 15 Jahren Haft verurteilt. Der Bundesgerichtshof hob das Urteil aber auf und verwies den Fall nach Hamburg zurück.

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