Motorenbauer stellt Dividende in drei bis vier Jahren in Aussicht
Deutz setzt auf Asien

Der Motorenhersteller Deutz setzt angesichts einer schwachen Konjunktur in Europa und Nordamerika auf den Wachstumsmark Asien. Die mit chinesischen Unternehmen geschlossenen Kooperationen sollen künftig ausgebaut werden, teilte die Deutz AG am Montag bei der Bilanzvorlage in Köln mit.

HB/dpa/rtr KÖLN. Der seit März im SDax gelistete Kölner Motorenbauer Deutz hat im Geschäftsjahr 2002 bei stabilen Umsätzen das operative Ergebnis kräftig gesteigert. Für 2003 erwartet der Konzern trotz negativer Auswirkungen des Irak-Krieges eine weitere Ergebnisverbesserung.

Eine Dividende sei aber frühestens in drei bis vier Jahren in Sicht, teilte das Unternehmen am Montag bei der Bilanz-Pressekonferenz in Köln mit. Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) sei im vergangenen Jahr um 47 Prozent auf 41 Millionen Euro gestiegen. Erstmals seit 1998 erzielte Deutz mit zwei Millionen Euro wieder einen Jahresüberschuss nach einem Fehlbetrag von 31,8 Millionen Euro 2001. Der Umsatz blieb mit 1,161 Milliarden Euro nach 1,185 Milliarden Euro im Vorjahr nahezu konstant.

Zum ersten Quartal 2003 sagte Konzernchef Gordon Riske: "Beim Umsatz werden wir nicht ganz unsere Ziele erreichen, aber beim Auftragseingang liegen wir schon über den Zielen und leicht über den Vorjahreszahlen." Zum Ergebnis im ersten Quartal äußerte er sich nicht.

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