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Motorola entwickelt neue Technologie

Motorola, der Mobiltelefonhersteller und größte Hersteller von Kommunikations-Chips, will eine neue Methode entwickelt haben, um zwei Chipbaustoffe zu kombinieren.

Dadurch soll die Produktion von Mobiltelefonen und verwandten Geräten kostengünstiger gestaltet werden. Nach Unternehmensangaben habe die Forschungsabteilung einen Weg gefunden, auf dem man Gallium Arsenid, einen der wichtigsten chemischen Stoffe bei der Mobiltelefonproduktion und bei der Herstellung von Komponenten für den optischen Glasfasersektor, mit Silizium verbinden kann. Bei der Chipproduktion wäre nur noch eine dünne Schicht an Gallium auf den Siliziumplatten notwenig, so Dennis Roberson, Leiter der Forschungsabteilung . Bisher war es nur möglich, Chips entweder vollständig aus Silizium oder aus Gallium Arsenid zu fertigen. Mit der neuen Methode könnten Chiphersteller den Verbrauch von Gallium Arsenid enorm reduzieren. Die Produktionskosten könnten dadurch auf ein Zehntel reduzieren werden. Motorola werde diese Methode jedoch in der Produktion nicht vor dem Jahr 2003 verwenden, erklärt Roberson weiter. Dennoch verspricht sich der Konzern bereits Einnahmen durch die Lizenzierung der neuen Technologie. Die Aktie gewinnt über 3,5 Prozent an Wert.

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