Motorsport: Unordnung in der Welt der Machos

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Unordnung in der Welt der Machos

Andrea Mayer gehört nach ihrem fünften Platz bei der Rallye Dakar zu den Favoriten fürs kommende Jahr - nicht allen Männern gefällt das.

BERLIN. Warmes Badewasser wirkt manchmal Wunder. Selbst die Anstrengungen nach 18 Tagen bei der Rallye Dakar über fast 11 000 Kilometer lassen sich darin schnell vergessen. Nur das Positive bleibt haften. Andrea Mayer jedenfalls ging es am Sonntagabend im Hotel in Dakar so, auch wenn das Bad wegen der vielen Termine nur sehr kurz ausfiel. "Ich bin so happy", hatte die Mitsubishi-Werksfahrerin gesagt, nachdem sie als Fünfte auf die Zielrampe gefahren war.

Vor dem Start in Clermont-Ferrand war "ein Rang unter den zehn Besten" für die 36-Jährige das Erstrebenswerte gewesen. Und nun, ganz plötzlich, hatte Andrea Mayer sogar eine Vision für die 27. Rallye Dakar 2005: Sie und die für Volkswagen fahrende Jutta Kleinschmidt stehen auf dem Siegerpodest und schauen in enttäuschte Männer-Gesichter.

Allen voran in das des Franzosen Jean-Louis Schlesser. "Die Dakar bleibt eine Männerwelt", sagte der zweimalige Sieger vor drei Jahren beschwörend, als seine ehemalige Lebensgefährtin Jutta Kleinschmidt als erste Frau den Männern davongefahren war. Nun steht Schlesser sogar vor einer doppelten Herausforderung, denn durch Andrea Mayer ist die einstige Männer-Bastion noch mehr ins Wanken gekommen.

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