Moya erzielte ersten Sieg für Spanier in Cincinnati seit 100 Jahren
Moya bezwingt Wimbledon-Champion Hewitt

Der Spanier Carlos Moya hat als Sandplatzspezialist auf dem Hartcourt von Cincinnati für eine Überraschung gesorgt und das Endspiel des ATP-Turniers gegen den topgesetzten Lleyton Hewitt (Australien) 7:5, 7:6 (7:5) gewonnen.

sid CINICINNATI. In seinen sechs Cincinnati-Spielen gab Moya keinen einzigen Satz ab und zeigte sich selbst überrascht von seinem Coup. "Ich wusste, dass mein Hartplatz-Spiel nicht schlecht ist. Aber ich hätte nicht gedacht, hier zu gewinnen", meinte der French-Open-Sieger von 1998. Im Viertelfinale hatte er den Bad Homburger Rainer Schüttler ausgeschaltet.

Wimbledon-Champion Hewitt stand nach einer Regenunterbrechung beim 4:4 im ersten Satz bei einer 5:2-Führung im zweiten Durchgang bereits vor dem Satzausgleich, musste aber zwei Breaks hinnehmen. Im Tiebreak produzierte er erst einen Doppelfehler und setzte die gelbe Filzkugel dann beim Matchball Moyas ins Aus.

Moya hat in diesem Jahr bereits die Turniere in Acapulco, Bastad und Umag gewonnen und sorgte bei seinem neuen Triumph für den ersten Sieg eines Spaniers in 100 Jahren Cincinnati. Mit dem Masters-Sieg kletterte er im Champions Race von Position 13 auf die 5. Der führende Lleyton Hewitt nahm seine Niederlage nicht zu schwer. "Moya ist die frühere Nummer eins der Welt. Da darf man verlieren. Und für die US Open in zwei Wochen bin ich auf dem richtigen Weg", meinte der Titelverteidiger von Flushing Meadows.

Umso ärgerlicher könnte für Hewitt eine Interview-Weigerung vor seinem Erstrunden-Match in Cincinnati werden. Die ATP will dafür die Hälfte seines Preisgeldes von 206 000 $ einbehalten.

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