MP3-Musikplayer erobern den Alltag
Apples iPod hat Konkurrenz bekommen

Musikplayer wie Apples iPod haben den Massen-Markt erobert. Sie sind zum Kult- und Lifestyle-Gerät geworden. Nun wollen weitere Hersteller auf diesem lukrativen Markt mitmischen. Beim Kauf eines MP3-Players gilt es, die richtige Wahl zu treffen.

HB MÜNCHEN. Mit seinem Musikplayer iPod ist Apple-Chef Steve Jobs gelungen, in der Elektronikindustrie neue Akzente zu setzten. Dabei ist der im Februar dieses Jahres auf den Markt gebrachte iPod Mini noch begehrter, als das bereits sehr erfolgreiche erste Modell. Damit hatten die Fachleute nicht gerechnet. Der Mini-Player kostet 250 Euro und kann etwa 1000 Musikstücke speichern. Für den Großen Bruder muss man nur rund 50 Euro mehr auf den Tisch liegen - bekommt dafür aber auch die vierfache Speicherkapazität. Doch trotz Kritik vieler Fachzeitschriften stürzten sich die Käufer im Weihnachtsgeschäft auf den "coolen, farbigen und zu teuren" iPod Mini. Der Kleine hat Kultstatus erreicht. In den USA Europa werden bereits Lieferschwierigkeiten gemeldet.

Angesicht dieses Erfolges war es nur eine Frage der Zeit, bis neue Rivalen für Apples iPods auf dem Markt erscheinen, um den erfolgreichen Pionieren Marktanteile abzujagen. Mit neuen MP3-Playern von Dell, Rio, Creative und iRiver sind nun gleich vier namhafte Wettbewerber auf dem internationalen Markt angetreten. Dazu kommt in den USA noch ein Player von Virgin sowie in Deutschland ein Gerät vom Aldi-Ausstatter Medion.

Alle Hersteller haben sich von dem stylischen Design der iPods anstecken lassen. MP3-Player müssen heute einfach optische etwas "hermachen". Dennoch gibt es eine Reihe von Unterschieden bei den einzelnen Geräten, die beim Kauf zu beachten sind. Anders als bei den Personalcomputern, gibt es bei den Musikplayern in dieser relativ frühen Phase des Marktes noch keine verbindlichen Standards.

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