Úmsätze aufgebläht
Bilanzskandal: US-Behörden ermitteln gegen Qwest-Manager

Das amerikanische Justizministerium hat gegen vier ehemalige Manager der Telekom-Gesellschaft Qwest Communications International strafrechtliche Vorwürfe im Zusammenhang mit einem Bilanzskandal erhoben. Sie sollen die Umsätze des Jahres 2001 um mehr als 33 Millionen Dollar (30,8 Mio Euro) aufgebläht haben, berichtete die US-Wirtschaftsagentur Bloomberg am Dienstag.

HB/dpa WASHINGTON. Es handelt sich um Grant Graham, den ehemaligen Finanzchef der globalen Geschäftssparte der Gesellschaft und um Thomas Hall, einen ehemaligen Exekutiv-Vizepräsidenten der Regierungs- und Erziehungssparte. Es wurden auch John Walker, ein Vizepräsident der Sparte, sowie Bryan Treadway, ein Buchhaltungsmitarbeiter, genannt.

Die vier Männer wurden auch in eine zivilrechtliche Klage einbezogen, die die amerikanische Wertpapier- und Börsenkommission SEC am Dienstag in einem Bezirksgericht gegen insgesamt acht ehemalige und derzeitige Qwest-Mitarbeiter eingeleitet hat.

Die Beschuldigten sollen die Umsätze der Gesellschaft in den Jahren 2000 und 2001 insgesamt um rund 144 Mill. Dollar aufgebläht haben, erklärte die Aufsichtsbehörde. Sie forderte gerichtliche Maßnahmen gegen Betrug, zivilrechtliche Geldstrafen sowie die Wiederherausgabe von unrechtmäßig erworbenen Geldern, einschließlich Gehältern, Boni, Aktien und anderen Mitteln. Die SEC will auch einige der Angeklagten permanent von Management- und Verwaltungsratsposten ausschließen lassen.

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