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MSV Duisburg Herbstmeister in 2. Liga

Der MSV Duisburg ist die neue Nummer eins in der 2. Fußball-Bundesliga. Mit dem 1:0 (0:0) im Gipfeltreffen mit den „Geißböcken“ stürmten die zu Hause ungeschlagenen „Zebras“ am 17. Hinrunden-Spieltag an die Tabellenspitze und gewannen die Herbstmeisterschaft.

dpa MÜNCHEN. Der MSV Duisburg ist die neue Nummer eins in der 2. Fußball-Bundesliga. Mit dem 1:0 (0:0) im Gipfeltreffen mit den "Geißböcken" stürmten die zu Hause ungeschlagenen "Zebras" am 17. Hinrunden-Spieltag an die Tabellenspitze und gewannen die Herbstmeisterschaft.

Köln büßte nach neun Spielen ohne Niederlage wieder drei Punkte ein und startet als Tabellenzweiter in die Rückserie. Die Spvgg Greuther Fürth hat sich mit dem 3:2 über Alemannia Aachen den dritten Aufstiegsplatz gesichert.

Die 30 700 Zuschauer in der ausverkauften MSV-Arena erlebten nach einer enttäuschenden ersten Halbzeit ein rassiges Spitzenspiel mit guten Tormöglichkeiten von beiden Mannschaften. Die Entscheidung fiel allerdings erst in der 75. Minute. Nach einem Foul des Kölners Andrew Sinkala an Markus Kurth ließ sich Abdelaziz Ahanfouf die Chance nicht nehmen und schoss den MSV per Foulelfmeter mit seinem neunten Saisontreffer zum Halbzeittitel.

Während Eintracht Frankfurt dank des 3:0 bei Wacker Burghausen die führenden Clubs wieder vor Augen hat, hat sich der selbst ernannte Aufsteiger TSV 1 860 München mit zehn Punkten Rückstand auf Platz drei vorerst aus dem Aufstiegs-Rennen verabschiedet. Mit dem 0:1 bei LR Ahlen kassierten die erneut zahmen "Löwen" die erste Niederlage unter ihrem neuen Trainer Reiner Maurer. Cyrille Bella (24.) besiegelte Münchens sechste Saisonniederlage.

Nach dem missratenen Hinrunden-Abschluss werden die Sechziger die unter der Woche vorgenommene Beförderung von Mauer zum Cheftrainer wohl neu überdenken. Mit dem ungarischen Nationalcoach Lothar Matthäus hat sich ein prominenter Kandidat als Nachfolger des am 4. Dezember entlassenen Rudi Bommer angeboten. "Das wäre eine reizvolle Aufgabe", sagte der Rekordnationalspieler im Abosender "Premiere".

Die vierte Trainerentlassung nach Bommer, Jörn Andersen (Oberhausen) und Eduard Geyer (Cottbus) könnte es beim Karlsruher SC geben, wo der Vorstand in dieser Woche ein Krisengespräch mit Trainer Lorenz Köstner führen will. Der KSC-Coach war sich nach der 1:4- Pleite am Freitag bei Energie Cottbus seines Jobs nicht mehr sicher: "Ich bin bereit, alles zu geben. Aber man weiß ja nie, was passiert". In Cottbus ist dagegen alles geregelt: Interimstrainer Petrik Sander wurde zum Chefcoach befördert.

Als Überraschungsmannschaft der Hinserie spricht Fürth nach dem Erfolg gegen Uefa-Cup-Teilnehmer Aachen offiziell vom Aufstieg. "Wir haben eine ausgezeichnete Ausgangslage, die wollen wir nutzen", sagte Fürths Trainer Benno Möhlmann. Aachens Coach Dieter Hecking richtete den Blick bereits auf das Spiel seiner "Eurofighter" bei AEK Athen: "Wir wollen in Athen gewinnen und die Zweite Liga würdig vertreten."

Aufatmen bei Weltmeister Andreas Brehme: Nach fünf Niederlagen in Serie feierte seine Spvgg Unterhaching mit dem 4:0 gegen Schlusslicht Rot-Weiß Essen den höchsten Saisonsieg. Kapitän Francisco Copado mit seinem zweiten Dreierpack der Saison und Silvio Adzic trafen für die Heimelf. Novum für Dynamo Dresden: Mit einem 1:1 im Aufsteiger-Duell bei Rot-Weiß Erfurt holten die Sachsen den ersten Auswärtspunkt. Klemen Lavric traf für die Gäste, Pavel David für Erfurt.

Durch ein 2:1 gegen den Nachbarn 1. FC Saarbrücken beendete Eintracht Trier dank der Tore von Catalin Racanel und David Siradze seine schwarze Serie von fünf Spielen ohne Sieg. Rot-Weiß Oberhausen verlor nach drei Siegen hintereinander mit 0:2 bei Erzgebirge Aue und fiel auf einen Abstiegsplatz zurück. Anthony Tiéku mit einem Eigentor und Sven Günther per Foulelfmeter bescherten Aue den vierten Heimsieg in Serie.

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