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Mühl AG nimmt Kurs auf Konsolidierung

dpa KRANICHFELD . Der am Neuen Markt notierte Baudienstleister Mühl AG (Kranichfeld/Thüringen) hat wegen der anhaltenden Baukrise einen Konsolidierungskurs angekündigt. Der Konzern will im dritten Quartal unter anderem Rückstellungen in Höhe von 60 Mill. DM (30,7 Mio Euro) bilden, teilte das Unternehmen am Montag mit. Damit sollten vor allem Kosten für Standortschließungen aufgefangen werden. Bereits Ende August hatte der Konzern seine Umsatzprognose für dieses Jahr auf 1,39 Mrd. DM (0,71 Mrd Euro) zurückgeschraubt. «Die Bauwirtschaft verzeichnet in Deutschland einen Rückgang von 20 %, da müssen wir reagieren», sagte der Vorstandsvorsitzende Thomas Wolf. Bislang arbeiten im Konzern in der Handelssparte rund 2 000 Menschen in Deutschland, davon sollten 200 Stellen gestrichen oder umgesetzt werden.

Im ersten Halbjahr war der Umsatz des Konzerns um 16 % auf 681 Mill. DM gestiegen bei einem Verlust von 1,4 Mill. DM. Im vergangenen Jahr hatte der Baudienstleister seinen Umsatz um 13,5 % auf 1,38 Mrd. DM gesteigert. Der Gewinn vor Steuern erreichte etwa 30 Mill. DM. Das Unternehmen arbeitet in den Geschäftsfeldern Baustoffhandel, Logistik, Software und Finanzen.

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