Mühlemann: Wertkorrekturen unnötig
Credit Suisse verspricht mehr Gewinn

Die Credit Suisse Group rechnet nach den Worten von Konzernchef Lukas Mühlemann in diesem Jahr mit mehr Gewinn als im Jahr 2001. Auf der Generalversammlung zerstreute Mühlemann am Freitag Befürchtungen, dass die Gruppe möglicherweise Wertkorrekturen bei der übernommenen US-Investmentbank Donaldson, Lufkin & Jenrette (DLJ) vornehmen müsse.

Reuters ZÜRICH. "Dennoch erwarten wir, wie bereits unser Chief Financial Officer anlässlich der Erstquartals-Resultate erwähnte, einen erheblich höheren Reingewinn als im Vorjahr," erklärte Mühlemann vor den Aktionären.

Dass die CS im Rahmen neuer Bilanzierungsregeln spezielle Wertkorrekturen bei DLJ vornehmen müsse, erwartet Mühlemann nicht. "Aus heutiger Sicht haben wir keine Hinweise dafür, dass wir im Rahmen der Überprüfung unter den neuen Regeln Wertberichtigungen vornehmen müssten", erklärte er.

Mühlemann trat auch der Kritik entgegen, die zum Konzern gehörende Investmentbank Credit Suisse First Boston (CSFB) habe im Zusammenhang mit dem inzwischen zusammengebrochenen US-Energiekonzern Fehler gemacht. "Die Credit Suisse First Boston ist der Auffassung, dass sie in Anbetracht der ihr damals zur Verfügung stehenden Informationen bei ihren Tätigkeiten für Enron verantwortungsvoll und angemessen gehandelt hat."

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