Mülleimer bleiben voll
Erste Warnstreiks im öffentlichen Dienst

Betroffen waren unter anderem die Länder Bayern, Baden-Württemberg, das Saarland, Sachsen, Thüringen und Niedersachsen, wie die Dienstleistungsgewerkschaft mitteilte.

HB/dpa BERLIN. Bestreikt wurden Behörden und auch Krankenhäuser. In mehreren Städten seien Mülleimer ungeleert geblieben, weil die Müllabfuhr stundenlang nicht ausrückte. Im öffentlichen Nahverkehr in Saarbrücken fielen am Morgen Busse und Straßenbahnen aus.

An diesem Mittwoch wollen die Dienstleistungsgewerkschaft und die Arbeitgeber von Bund, Länder und Gemeinden Sondierungsgespräche in kleiner Runde in Berlin wieder aufnehmen. Verdi verlangt für die knapp drei Mill. Angestellten und Arbeiter im öffentlichen Dienst deutlich mehr als 3 Prozent mehr Lohn und Gehalt. Die Arbeitgeber dringen auf eine Nullrunde. An diesem Dienstag plant ver.di Aktionen in Hessen, Hamburg und Schleswig-Holstein und am Mittwoch am Verhandlungsort Berlin.

Den Auftakt am Montag machten in Baden-Württemberg Beschäftigte verschiedener Behörden in Heidelberg, Heilbronn, Friedrichshafen, Aalen und im Landkreis Heidenheim mit zweistündigen Warnstreiks. Warnstreikschwerpunkte in Bayern waren Augsburg, Dachau, Ingolstadt, Nürnberg und Passau. Der ver.di-Landesbezirksleiter Josef Falbisoner sagte in München: "Die großartige Beteiligung an den Aktionen zeigt uns, dass die Belegschaften hinter den Forderungen stehen."

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