Münchener Konzern will in USA Marktanteile gewinnen
Siemens stellt erstes UMTS-Handy vor

Das Modell mit dem Kürzel "U 10" soll ab Dezember 2002 ausgewählten Netzbetreibern in Europa zum Praxistest zur Verfügung gestellt werden, teilte Siemens bei der Vorstellung in New York mit. Danach soll festgelegt werden, welche Funktionen die neuen UMTS-Geräte im Massenmarkt haben sollen.

cbu MÜNCHEN. Das "U 10" ist das Ergebnis einer Kooperation mit dem US-Konzern Motorola. Siemens entwickelt die erste Generation der UMTS-Geräte nicht selbst, sondern bezieht das "Innenleben" von Motorola. Eine erste entsprechende Vereinbarung mit Toshiba war gescheitert. Im UMTS-Netzgeschäft kooperiert der Münchener Konzern mit dem japanischen NEC-Konzern.

Gleichzeitig kündigte Siemens erneut an, dass es im wachsenden GSM-Mobilfunkmarkt in den USA Fuß fassen will. "Die Erfolge, die wir bereits in Europa und Asien in unserem GSM-Geschäft gefeiert haben, wollen wir in dem Wachstumsmarkt USA wiederholen", sagte Bereichschef Rudi Lamprecht in New York. Siemens stellte weitere vier Geräte für den US-Markt vor. Die beiden US-Mobilfunkbetreiber Cingular Wireless und T-Mobile wollen nach Siemens-Angaben jetzt eine Vielzahl von Geräten ordern. Bisher konnte Siemens auf dem US-Markt keinen Durchbruch erzielen. In Europa gehört Siemens zu den ersten Drei der Branche.

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