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Münchener Rück: Derzeit keine Schadenschätzungen nach Erdbeben in Japan

Nach den verheerenden Erdbeben in Japan hat der weltgrößte Rückversicherer Münchener Rück noch keine Schadenschätzungen.

dpa-afx MÜNCHEN. Nach den verheerenden Erdbeben in Japan hat der weltgrößte Rückversicherer Münchener Rück noch keine Schadenschätzungen. "Nach ersten Erkenntnissen bewegen sich die Schäden für die Versicherungswirtschaft in einem überschaubaren Rahmen", sagte ein Sprecher des Konzerns am Dienstag in München auf Anfrage.

Das betroffene Erdbebengebiet sei wirtschaftlich nicht stark entwickelt. "Die Erdbebenschäden bei Wohngebäuden sind über einen staatlichen Pool gedeckt", sagte er. "Infrastrukturschäden wie bei Gleisen sind nicht versichert, sondern ebenfalls staatlich gedeckt."

Unterdessen bleibt die Lage in dem Katastrophengebiet in Japan nach den tödlichen Erdbeben vom Wochenende in Japan angespannt. Mehr als 100 000 Menschen mussten in der Provinz Niigata auch die dritte Nacht in überfüllten Notunterkünften, Zelten und Autos verbringen. Unterdessen sollte der Taifun "Nock-ten" südlich vor Japan nach Angaben der Meteorologischen Behörde im Tagesverlauf über dem Meer zur Tiefdruckzone abklingen. Es wurde aber vor starken Winden in der Inselregion gewarnt.

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