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Münchener Rück schließt in USA weitere Rückstellungen nicht aus

Der weltgrößte Rückversicherer Münchener Rück schließt weitere Rückstellungen bei seiner US-Tochter American Re nicht aus. Das sagte Vorstandsmitglied Jörg Schneider am Montag bei einer Telefonkonferenz anlässlich der Vorlage von Neunmonats-Ergebnissen.

dpa-afx MÜNCHEN. Der weltgrößte Rückversicherer Münchener Rück schließt weitere Rückstellungen bei seiner US-Tochter American Re nicht aus. Das sagte Vorstandsmitglied Jörg Schneider am Montag bei einer Telefonkonferenz anlässlich der Vorlage von Neunmonats-Ergebnissen.

Im dritten Quartal habe die Münchener Rück die Rückstellungen bei der American Re um 103 Mill. Dollar erhöht und im zweiten Jahresviertel um 93 Mill. Dollar. Derzeit würden die Reserven turnusmäßig überprüft. "Ich kann nicht vorhersagen, aber auch nicht ausschließen, dass da noch was kommt", sagte Schneider.

In den USA sind die Münchener unter anderem über die American Re aktiv. Sie ist nach Unternehmensangaben die im Nichtlebensgeschäft tätige größte Rückversicherungstochter der Gruppe. Seit der angeschlagene Schweizer Wettbewerber Converium im Juli meldete, die Rückstellungen für sein US-Geschäft aufstocken zu müssen, waren diese Polster bei anderen Rückversicherern in den Blickpunkt gerückt.

Bei der American Re sanken die Bruttobeitrags-Einnahmen von Januar bis September gemäß US-Gaap auf 3,2 (3,5) Mrd. Dollar. Der Gewinn nach Steuern schrumpfte auf 194 (320) Mill. Dollar. "Verarbeitet sind in diesem Ergebnis die Sturmbelastungen auf ihrem Heimatmarkt in Höhe von 155 Mill. Dollar und Reservestärkungen für frühere Jahre in Höhe von 195,4 Mill. Dollar", teilte die Münchener Rück mit.

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