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Münchener Rück wächst in Lebens-Sparte - Interesse an Zukäufen in USA

(dpa-AFX) Berlin - Die Münchener Rück < Muv2.ETR > wird im laufenden Jahr in ihrem Geschäft mit Rückversicherungen für Lebens- und Krankenversicherer deutlich wachsen. "Im Jahresdurchschnitt erwarten wir ein Beitragsplus von zehn Prozent", sagte Vorstand Detlef Schneidawind in einem Gespräch mit der Zeitung "Die Welt" (Donnerstagausgabe).

(dpa-AFX) Berlin - Die Münchener Rück < Muv2.ETR > wird im laufenden Jahr in ihrem Geschäft mit Rückversicherungen für Lebens- und Krankenversicherer deutlich wachsen. "Im Jahresdurchschnitt erwarten wir ein Beitragsplus von zehn Prozent", sagte Vorstand Detlef Schneidawind in einem Gespräch mit der Zeitung "Die Welt" (Donnerstagausgabe).

Branchenbeobachter erwarten der "Welt" zufolge, dass der weltweit steigende Vorsorgebedarf das Wachstum aller Sparten deutlich treiben könnte. Daran wolle auch die Münchener Rück teilhaben. "Wir haben nach der Kapitalerhöhung mehr in die Lebens- und Krankenrückversicherung investiert, als es dem internen Geschäftsanteil von 27 Prozent, gemessen an den gesamten Bruttobeiträgen, entsprechen würde", sagte Schneidawind.

Dabei will der Manager dem Bericht zufolge den Ausbau des Geschäfts nicht nur durch organisches Wachstum, sondern auch durch Übernahmen vorantreiben: "Es gibt Schwerpunkte wie die USA, wo wir an Zukäufen interessiert sind und uns die Dinge sehr genau anschauen", sagte Schneidawind. Allerdings werde der Konzern nur dann andere Unternehmen kaufen oder Bestände übernehmen, wenn es sich rechne.

Starkes Wachstum IM Angelsächsischen Raum

Ein starkes Wachstum erwartet der Manager vor allem von den angelsächsischen Märkten Kanada, USA und Großbritannien sowie auch in China und Indien. Deutlich anziehen dürfte das Geschäft, wenn auch von einer niedrigeren Basis aus, in Osteuropa, schreibt das Blatt.

Schneidawind rechnet zudem nicht mit einem Preisverfall bei der Lebensrückversicherung: "Die Prämien stabilisieren sich auf einem sehr ordentlichen Niveau. Damit können wir die konzernweit angestrebte Eigenkapitalrendite von zwölf Prozent gut erreichen." In den USA und Großbritannien zögen die Preise in Geschäften mit hohem Kapitalbedarf sogar an.

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