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Münster unter 83 Großstädten kinderfreundlichste Kommune

Essen/Münster (dpa) - Münster ist einer Studie zufolge die kinderfreundlichste Großstadt Deutschlands. Die Stadt in Westfalen gehe als «klarer Gewinner» aus einem Städtevergleich unter den 83 Kommunen mit mehr als 100 000 Einwohnern hervor, teilte das Forschungsinstitut «Empirica Delasasse» am Freitag in Köln mit. Unter den zwölf größten Städten mit mehr als 500 000 Einwohnern liegt Essen an der Spitze vor Stuttgart und Frankfurt/Main.

Essen/Münster (dpa) - Münster ist einer Studie zufolge die kinderfreundlichste Großstadt Deutschlands. Die Stadt in Westfalen gehe als «klarer Gewinner» aus einem Städtevergleich unter den 83 Kommunen mit mehr als 100 000 Einwohnern hervor, teilte das Forschungsinstitut «Empirica Delasasse» am Freitag in Köln mit. Unter den zwölf größten Städten mit mehr als 500 000 Einwohnern liegt Essen an der Spitze vor Stuttgart und Frankfurt/Main.

Insgesamt nimmt Nordrhein-Westfalen danach eine Spitzenposition ein: Bonn, Bielefeld, Essen und Neuss folgen auf der Liste der Kinderfreundlichkeit. Auf dem hintersten Platz fand sich Bremerhaven wieder, Zweit- und Drittletzter wurden Offenbach am Main und Zwickau.

Bei dem Städtevergleich hatte das Forschungsinstitut im Auftrag der Aktion «Ein Herz für Kinder» die Situation von Kindern bei Freizeitgestaltung, Erziehung und Bildung sowie bei ihren Wohnverhältnissen unter die Lupe genommen. Auch Risiken im Bereich von Kriminalität und Straßenverkehr sowie die Ausbildungschancen wurden geprüft.

Auch aufgeschlüsselt nach den einzelnen Faktoren hat Nordrhein- Westfalen vielfach die Nase vorn. Beim Thema Lernen gab es neben Münster auch in Köln und Bonn gute Aussichten für Kinder. Die bayerischen Städte Regensburg, Fürth und Ingolstadt schnitten hier am schlechtesten ab. Mit ihrem Angebot an Sport-, Spiel- und Freizeitaktivitäten für Kinder bekamen Köln, Hamburg und Dortmund die besten Noten. Schlusslicht bildeten die ostdeutschen Städte Gera, Jena und Cottbus.

Neben statistischen Daten waren die Aussagen von Vertretern der Kirchen, Verbände, Verwaltungen und Gewerkschaften ausgewertet worden. Auch Eltern und Kinder seien befragt worden.

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