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Multimedia-Agenturen in der Klemme

Für die Internet-Päpste in den Multimedia-Agenturen wird es langsam eng. Nach zahlreichen Gewinnwarnungen der Branche, musste Pixelpark-Chef Paulus Neef nun die Hoffnung auf schwarze Zahlen in diesem Jahr öffentlich zu Grabe tragen...

Sowohl operativ als auch unter dem Strich werden die Berliner in diesem Jahr wohl noch einmal Verluste einfahren. Mehrheitseigner Bertelsmann wird das nicht gerne hören, denn es ist ein offenes Geheimnis, dass Bertelsmann Chef Thomas Middelhoff die Beteiligung an der Multimedia-Agentur lieber heute als morgen loswerden möchte.

Aber die Käufer dürften nicht gerade Schlange stehen, denn die meisten Multimedia-Agenturen stecken in der Klemme. Seit die großen Unternehmen im Bereich E-Business mehr verlangen, als nur einen pfiffig gestylten Webauftritt, haben Pixelpark & Co. immer größere Schwierigkeiten, Großprojekte zur Zufriedenheit ihrer Kunden abzuwickeln.
Denn inzwischen geht es darum, komplexe Geschäftsprozesse in Internet-Anwendungen zu integrieren. Dabei fehlt es den Agenturen häufig nicht nur am notwendigen Know-how, sondern auch am Personal. Komplexere Projekte verlangen eine höhere Zahl verfügbarer Mitarbeiter. Pixelpark will nun durch einen Einstellungsstop die Kosten senken. Bei steigendenden Ansprüchen der Kundschaft scheint das ein fragwürdiger Weg.

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