Multimedia Home Platform
Interaktives Fernsehen wird Realität

Die Vorteile des interaktiven Fernsehens werden schon seit Jahren angepriesen. Doch die Entwicklung der Standards brauchte Zeit. Dabei findet die wichtigste Entwicklung unter dem Dach der "Multimedia Home Platform" (MHP) statt. Erste Geräte sind bereits auf dem Markt.

HB MÜNCHEN. Schon seit Anfang der 90er Jahre ist vom interaktiven Fernsehen und Spartenkanälen die Rede, vor allem in den USA. Damals sind jedoch wegen technischer Mängel und zu hoher Kosten für die Erstellung von Programmen die ersten Vorstöße gescheitert. Nun scheinen - zehn Jahre später - die Chancen für eine Realisierung wesentlich besser.

Der Grund: Die Technik zur Digitalisierung von Inhalten und der Übertragung ist weit fortgeschritten. Zudem hat sich das Internet als neues Medium beim Verbraucher etabliert. Das Fernsehen muss keine Spartenkanäle in begrenzter Analog-Technik liefern. Dazu ist das multimediale World Wide Web da.

Soll die Massenvermarktung ein Erfolg werden, müssen möglichst viele Beteiligte an einem Strang ziehen. Dies ist bei der Entwicklung der Multimedia Home Platform (MHP) der Fall. Sie geht Hand in Hand mit der Einführung von DVB, dem Digital Video Broadcasting. Für beides gibt es Konsortien auf breiter internationaler Basis.

So haben sich unter dem Dach von MHP etwa 730 Mitglieder aus 51 Ländern und fünf Kontinenten zusammengeschlossen, um gemeinsam einen einheitlichen offenen Standard für die Entwicklung von iTV-Produkten (iTV = interaktives Fernsehen) und den dazu gehörenden Dienstleistungen zu realisieren. Das Ziel: Die "Multimedia Home Platform" soll als einheitlicher Standard den Markt für digitales Fernsehen öffnen und damit das Zusammenfließen (Konvergenz) der Medien weltweit ermöglichen. MHP soll die Vorteile des digitalen Fernsehens mit einer verbesserte Bild- und Tonqualität sowie den Kommunikationsmöglichkeiten und Interaktivität des Internets vereinen.

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